Geschichten von der roten Ampel

Wie stehst du zu den Aufklebern? Wie zur Aktion? Hier kann du deine Meinung abgeben!

Geschichten von der roten Ampel

Beitragvon admin » Do 23. Jul 2009, 11:35

Was hast du erlebt? Vielleicht auch in anderen Ländern?
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Beitragvon Gast » Do 23. Jul 2009, 20:16

Ich finde die Aktion sehr gut. Wir haben schon einmal sehr schlechte Erfahrungen mit dem Fensterputdienst gemacht.
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Re: Geschichten von der roten Ampel

Beitragvon Jonas » Fr 24. Jul 2009, 18:08

Habe heute die Aufkleber endlich mal live getestet und es hat ganz gut funktioniert. Zwar musste ich in die Ecke zeigen, wo der Aufkleber hängt, abe geklappt hat es . Die Frau ist weitergegangen und hat sich den nächsten geschnappt.
Jonas
 

Re: Geschichten von der roten Ampel

Beitragvon jaupert » Sa 25. Jul 2009, 22:36

Ich habe in den vergangenen Jahren gern mal die schnelle Wäsche in Anspruch genommen. Sie haben ja auch gefragt und ein Abwinken gebilligt, aber seit dem professionelle Scheibenwischer-Banden die Macht übernommen haben, ist mir die aufdringliche Art sehr unangenehm geworden. Ich würde auch weiterhin gern die Annahme einer Dienstleistung selbst entscheiden. Ich finde die Aktion mit den Aufklebern sehr gut und ich habe auch kein schlechtes Gewissen, wenn ich ihn mir an die Scheibe klebe. Mit sicherheit landet das eingenommene Geld wieder nur zu Bruchteilen bei den Leuten auf der Straße. Da ist mit einer kleinen Spende an die Deutsche Krebshilfe oder eine andere Organiusation sehr viel mehtr geholfen.

Jaupert, Berlin, 49 Jahre
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Einfach eine Kamera auf die Wischer richten

Beitragvon Eva » So 26. Jul 2009, 11:51

In Berlin ist es ein leidiges Problem, es hilft aber auch gut, wenn man eine Kamera dabei hat und die Scheibenputzer gleich fotografiert bei ihrer Action. Dann sind sie sofort weg bzw. in ihrem Versteck - haben wir ausprobiert.
Eva
 

Re: Geschichten von der roten Ampel

Beitragvon Gast » Di 28. Jul 2009, 15:52

Bin an einer Ampel in Tiergarten schon bespuckt worden bzw. das Auto, weil ich es gewagt habe, höflich abzulehnen.

Frage mich ernsthaft ob die sogenannten Scheibenputzer ĂĽberhaupt eine Gewerbeanmeldung dafĂĽr haben.
Gast
 

Re: Geschichten von der roten Ampel

Beitragvon lilli-pilli » Do 30. Jul 2009, 15:49

Im Fernsehen war neulich ein Bericht über die rumänische Putzmafia.
Sie schicken Kinder und z.T. hochschwangere Frauen auf die Strasse.
Das Geld wird sofort von den Bossen einkassiert und bei zu geringer Ausbeute gibt´s Schläge. (Vor laufender Kamera)
Daher wahrscheinlich die Penetranz und Aggressivität der "Wischer".
Man ist ihnen machtlos ausgeliefert, es gibt noch einen Tritt in die TĂĽr oder Spucke auf die Fensterscheibe, wenn man Pech hat.
Und der Rot/Grüne Senat hat diesen Leuten Gewerbegenehmigungen angeboten, "um die Illegalität des Tuns und des Aufenthaltes zu unterbinden". Die rumänische Putzmafia als ordentliche Steuerzahler.
Da lachen ja die HĂĽhner!
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Re: Geschichten von der roten Ampel

Beitragvon Gast » Fr 31. Jul 2009, 18:04

Köln.Trotz verneinender Gestik und "NO!NO!" rufens wurde Scheibe geputzt.Scheibe dannach dreckig und verschmiert.Er steht neben dem Wagen und macht Reibebewegung mit Zeigefinger und Daumen wegen Bezahlen.Ich schüttle den Kopf und sage wieder NO NO.Er stellt sich vors Auto und zieht aus seiner Hosentasche einen kleinen Schraubendreher und macht wieder das Zeichen für bezahlen.Ich greifen einen Nothammer,welchen ich für Notfälle (Unfall) in griffreichweite habe und zeige ihn ihm.Dann greife ich mein Handy und mache mit erhobenen Zeigefinger eine kreisende Bewegung.Ratzfatz waren er und sein inzwischen dazugekommener Kumpel verschwunden.Habe kurz dannach bei einer weiteren vorbeifahrt an der Stelle keinen mehr der Leute gesehen.
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Re: Geschichten von der roten Ampel

Beitragvon C4user » Fr 31. Jul 2009, 20:51

Ich musste feststellen das es ganz stark auch auf`s Auto drauf ankommt denn bis vor 2 Jahren fuhr ich noch einen kleinen smart und da haben die Fensterputzis immer Herzchen auf die Scheibe gemalt trotz abwinken und dann halt immer gleich weitergemacht. Damals waren die Putzis auch noch nett aber inzwischen ist es ein Drama geworden. Bestimmte Stadtgebiete wie Neukölln oder den Grossen Stern umfahre ich immer denn hier wurde/wird immer wieder drauf losgeputzt ohne das man es möchte und wenn man dann nicht bezahlt wird auch mal gerne in den Wagen gegriffen - echt ätzend.

Aber manchmal erlebt man auch witzige Momente - letztens stand eine tĂĽrkische Dame an der Autobahnabfahrt in Tempelhof und wollte mit ihren 1,50 Metern an einem LKW die Scheiben putzen - den KĂĽhler und den Ansatz der Scheibenwischer hat sie zwar erreicht aber ich glaube kaum das der Fahrer sie ĂĽberhaupt gesehen hat.
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Re: Geschichten von der roten Ampel

Beitragvon Gast » Sa 1. Aug 2009, 11:10

[quote="lilli-pilli"]
Und der Rot/Grüne Senat hat diesen Leuten Gewerbegenehmigungen angeboten, "um die Illegalität des Tuns und des Aufenthaltes zu unterbinden". Die rumänische Putzmafia als ordentliche Steuerzahler.
Da lachen ja die HĂĽhner![/quote]

Auch wenn es ein rot-röterer- und nicht rot-grüner- Senat ist, die Aussage stimmt und kann so nur in einer Hauptstadt passieren, in der auch zur Leichtathletik -WM die Statdbahn ausfällt...
Posemuckel ist ein Lacher dagegen. Eine noch einfachere Begrümndung wäre die Aufhebung der Gesetze, um die Verwaltung zu vereinfachen.
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Re: Geschichten von der roten Ampel

Beitragvon dirtyharry » Mo 3. Aug 2009, 12:40

Wenn ich in Berlin bin, fallen mir diese illegalen Schmierfinken auch immer unangenehm auf. Bei meinem Reisebus von 3,75 mtr. Höhe ziehen sie allerdings in Sachen Frontscheibe putzen, na ja ob dass das richtige Wort ist, den kürzeren. In Frankfurt gibt´s einen älteren ich glaube sogar Obdachlosen, der nur putzt wenn man ihn bittet, d.h. er steht an der Ampel und wartet auf Kundschaft. Sein putzen bringt aber auch den gewünschten Erfolg: Saubere Scheibe bei meinem PKW und Lohn für ihn.
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Re: Geschichten von der roten Ampel

Beitragvon Kate » Di 4. Aug 2009, 09:01

Ich bin als Beifahrerin mit einer Freundin als Touristin durch Berlin gefahren. Diese Parasiten haben sich auch gleich auf unseren Wagen gestürzt, selbst dann, als wehment abgelehnt wurde. Da sind sie bei meiner Freundin allerdings an die Falsche geraten, und als der Typ durch das geöffnete Fenster ins Auto greifen wollte, um sich seinen "Lohn" zu holen, hat er eine Dosis Pfefferspray ins Gesicht bekommen - so schnell wie Der weg war, konnte man gar nicht schauen!
Leute, bezahlt KEIN GELD! Wehrt euch gegen diese Parasiten!


Kate, 26, Schweiz.
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Ungewolltes Putzen

Beitragvon Gutmenschen-hater » Do 6. Aug 2009, 08:07

Ich habe den Artikel gerade in der Zeitung gelesen. Die Frau mit den Aufklebern hat vollkommen recht. Jeder Mensch der sich dadurch angegriffen fühlt kann sich ja einen Anti-Sticker gegen den von der Oldtimerliebhaberin basteln. Respekiert mein Eigentum! Wo leben wir eigentlich? Wenn mir einer mit dem Schraubenzieher droht sollte Berlin äußerst drastisch und hart gegen diese Menschen vorgehen. In Stuttgart gibt es solche Dinge zum Glück noch nicht.
Gutmenschen-hater
 

Re: Geschichten von der roten Ampel

Beitragvon ChevyDriver » Sa 8. Aug 2009, 23:01

[quote="Gast"][quote="lilli-pilli"]
Und der Rot/Grüne Senat hat diesen Leuten Gewerbegenehmigungen angeboten, "um die Illegalität des Tuns und des Aufenthaltes zu unterbinden". Die rumänische Putzmafia als ordentliche Steuerzahler.
Da lachen ja die HĂĽhner![/quote]

Auch wenn es ein rot-röterer- und nicht rot-grüner- Senat ist, die Aussage stimmt und kann so nur in einer Hauptstadt passieren, in der auch zur Leichtathletik -WM die Statdbahn ausfällt...
Posemuckel ist ein Lacher dagegen. Eine noch einfachere Begrümndung wäre die Aufhebung der Gesetze, um die Verwaltung zu vereinfachen.[/quote]

Das ist ein "Rot/Rosa-Senat!" um genau zu sein!
ChevyDriver
 

Re: Geschichten von der roten Ampel

Beitragvon van de Merwe » Fr 18. Dez 2009, 15:36

Ich habe fĂĽr die Jungs immer sĂĽdafrikanische Rand im Wagen. 20 sĂĽdafrikanische Cent entsprechen etwa 0,02 Euro.
Meistens gebe ich 0,40 Rand. Wenn er dann dumm guckt und was sagt, antworte ich halt auf Afrikaans. Das zieht immer.
Ich denke, wenn mehrere das so machen wĂĽrden, wĂĽrde sich das Thema von selbst erledigen.
van de Merwe
 

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